Mit einigen Erwartungen starteten vor gut einer Woche 48 junge Facharbeiter:innen aus Österreich in die World Skills in Shanghai. Am Ende erreicht Team Österreich zehn Stockerlplätze (viermal Silber, sechsmal Bronze) und 20 „Medals for Excellence“. Diese werden an Teilnehmer:innen überreicht, die es gerade nicht in die Medaillenränge schafften, jedoch mindestens 700 von 800 möglichen Punkten in der Bewertung erreichten.
Im Nationenranking landete Österreich auf dem hervorragenden siebten Platz und ist damit die dritterfolgreichste europäische Nation hinter der Schweiz und Frankreich. Die Wettbewerbe gelten als Weltmeisterschaften der Berufe und bringen die besten jungen Fachkräfte aus Handwerk, Technik, Industrie und Dienstleistung zusammen.
Vier Tage lang arbeiteten die Teilnehmer:innen unter höchstem Zeitdruck an anspruchsvollen Aufgaben. Bewertet wurden nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch Präzision, Problemlösungskompetenz und Belastbarkeit. Dass Österreich regelmäßig zu den Spitzenländern gehört, unterstreicht die hohe Qualität der heimischen Lehrlingsausbildung und der berufsbildenden Schulen.
Andreas Landl ist „Best of Nation“
Zum erfolgreichsten österreichischen Teilnehmer wurde Fliesenleger Andreas Landl aus Oberösterreich gekürt. Der Facharbeiter der Alfred Schnellnberger GmbH gewann Silber und erhielt zusätzlich die Auszeichnung „Best of Nation“ als punktebester Österreicher. Landl setzte mit seiner Silbermedaille und der „Best of Nation“-Wertung eine beeindruckende Serie Österreichs fort. Nach WM-Gold 2022, EM-Gold 2023 und WM-Gold 2024 ist holte er das vierte internationale Edelmetall in Folge.
Vier Vizeweltmeister für Österreich
Neben Andreas Landl konnten drei weitere junge Talente einen Vizeweltmeistertitel nach Österreich holen:
- Marcel Riener (Sanitär- und Heizungstechnik, Niederösterreich)
- Luca Ladler (Maler, Vorarlberg)
- Vincent Track (Verfahrens- und Prozesstechnik/Wassertechnologie, Tirol)
Gerade der Erfolg von Vincent Track ist beeindruckend. Er trat als erster Österreicher überhaupt in der Disziplin Wassertechnologie bei den WorldSkills an und schaffte auf Anhieb den Sprung auf das Podest.
Sechs Bronzemedaillen zeigen die Breite des Erfolgs
Auch die Bronzemedaillen verteilen sich über unterschiedlichste Berufsfelder und zeigen die Vielfalt der österreichischen Fachkräfte.
Bronze holten:
- Luca Reitböck (Zimmerei)
- Julian Gintner und Michael Pomassl (Betonbau)
- Benedikt Pritz (Schienenfahrzeugtechnik)
- René Bitschnau (Chemielabortechnik)
- Keanu Frick (Maschinenbautechnik)
- Jonas Baltuska (Optoelektronik)
Besondere Erwähnung findet der Erfolg von Benedikt Pritz. Der Niederösterreicher gewann Bronze im erstmals ausgetragenen WorldSkills-Bewerb Schienenfahrzeugtechnik und schrieb damit ein Stück Wettbewerbsgeschichte.

Ein starkes Signal für die Lehre
Die Erfolge von Shanghai sind weit mehr als nur Medaillen und Platzierungen. Sie sind ein deutliches Signal für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Lehre, aber auch ein Beleg dafür, dass die österreichische duale Ausbildung in der Lehre internationales Format hat. Die WorldSkills beweisen Ausgabe für Ausgabe, dass berufliche Ausbildung und internationale Spitzenleistung kein Widerspruch sind. Junge Fachkräfte brauchen keinen internationalen Vergleich zu scheuen. Für auszubildende Unternehmen sind die 10 Medaillen eine wichtige Botschaft und ein Auftag: Der Fachkräftenachwuchs ist vorhanden – wenn Ausbildung, Förderung und Perspektiven stimmen.
Quellen:
- WorldSkills in Shanghai: Österreich räumt 10 Medaillen ab. [LINK]
- BREAKING NEWS: WorldSkills in Shanghai – Österreich räumt bei Berufs-WM zehn Medaillen ab [LINK]
- WorldSkills 2026 – Ergebnisse Team Austria
- Aktuelle Fotos der Medaillen-Gewinner
Transparenzhinweis:
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

