3G-Regel am Arbeitsplatz wird als “Schikane” empfunden

umfrage 3g ergebnis

Vor gut einer Woche gab auch der Bundesrat seine Zustimmung, dass die 3G-Regel ab dem 01. November 2021 in Österreich am Arbeitsplatz eingeführt werden darf. Hier noch einmal die Zusammenfassung, was 3G am Arbeitsplatz bedeutet:

  • Man ist entweder gegen Corona geimpft
  • Oder man hat einen negativen Corona-Test
  • Oder man hat sich in den letzten Monaten mit Corona angesteckt und ist jetzt aber wieder gesund.

Das gilt für alle Personen, die bei Ihrem Arbeitsplatz nahen Kontakt zu anderen Personen haben (drinnen wie draußen). Sie müssen einen der 3 Punkte nachweisen können (bei den Tests gibt es keine Einschränkungen). Mitarbeiter*innen ohne 3G-Nachweis müssen zuhause bleiben (ohne Gehalt). Bis zum 14. November soll es eine Übergangsfrist geben: Alle Personen ohne 3G-Nachweis müssen bis dahin bei der Arbeit eine FFP2-Maske tragen. Alle anderen nicht.

Allerdings ist diese Regelung auch schon Schnee von gestern. Ab Mitte November soll die 2,5-G-Regel gelten. Dies bedeutet, dass nur mehr PCR-Tests akzeptiert werden dürfen.

Wie empfinden die User*innen der JOBBERIE die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Wir wollten es genau wissen. Die Antwortmöglichkeiten waren – zugegeben – provokant und klar. Hier das Ergebnis.

Das Ergebnis ist nicht repräsentativ. 54 User*innen gaben ihre Stimme ab. Allerdings regt die Umfrage doch zum Nachdenken an. Weit über die Hälfte empfinden 3G am Arbeitsplatz als Schikane. Sie sind wahrscheinlich nicht nur der Meinung, dass die Regelung wenig bis gar nichts bringt (11,1 Prozent), sondern, dass es sich um eine “unter Ausnutzung staatlicher oder dienstlicher Machtbefugnisse getroffene Maßnahme [handelt], durch die jemandem unnötig Schwierigkeiten bereitet werde (=Definition von Schikane). Dieses Ergebnis ist natürlich sehr spannend, sagt es doch ein wenig etwas darüber aus, dass die Bereitschaft die Coronamaßnahmen mitzutragen, deutlich schwindet – und dies bei stark steigenden Infektionszahlen…

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