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Sudern, Jammern und abputzen

Es war wieder einmal Suderzeit (zu Deutsch: Jammerzeit). Sie kennen das vielleicht. Sie sitzen am Abend mit Kollegen und/oder Freunden zusammen bei einem Getränk, sollten sich eigentlich darüber freuen, dass sie in ihrer freien Zeit mit Menschen zusammen sitzen, die Sie sich nicht nur als Freunde ausgesucht haben… Und was tun Sie stattdessen? Sie sudern, jammern und raunzen.

Das ist zwar für die Seelenhygiene gut, kann aber auch schnell zu einer Schleife des Selbsmitleids führen. Was jedoch noch schlimmer ist: Freunde können sich leicht als Projektionsfläche ihrer Sudereien missbraucht fühlen und dies führt zweifelsohne zu einem Effekt, den Sie ganz sicher nicht wollen. Denn (a) die Schleife des Selbstmitleids vergrößert sich und (b) ihre Freunde können sich von Ihnen abwenden, was zu noch größerem Selbstmitleid führen kann.

An besagtem Jammerabend zog ein Freund für mich die Notbremse mit einer einfachen Intervention.

An diese Intervention oder nennen Sie es weniger hochtrabend “Gedanken”, sollten Sie sich beim nächsten Mal erinnern – bevor Sie zur immerselben Lithanei des Scheiterns, der Ungerechtigkeit und des immerwährenden Opfers anstimmen. Merken Sie sich folgenden Gedanken, der sich einen einfachen 6er-Schritt zusammenfassen lässt.

6er- Schritt gegen das Selbstmitleid

1) Fehltritte machen
2) (über den Fuß eines anderen) stolpern
3) Hinfallen
4) Aufstehen
5) Krone richten
6) und (die eigene Insel) weiter regieren

Einfach einmal kurz ins Gedächtnis rufen. Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie eine andere Sicht der Dinge bekommen.

Und für alle, die nicht glauben wollen, dass selbst Monarchen stolpern können, hier ein Video, das den spanischen König Juan Carlos zeigt:
http://www.spiegel.de/video/embedurl/video-1212773-640_000000_ffffff.html
 

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