Echtes Stellenangebot oder Werbung?

Inserat in einer Geschäftsauslage fotografiert am 06. 01 .2015

Inserate in Schaufensterauslagen können natürlich ein wunderbarers Jobangebot verstecken und vor allem – es ist mit einiger Wahrscheinlichtkeit ein Jobangebot, bei dem sich der Andrang der Bewerber/innen in Grenzen hält. Allerdings ist gerade bei solchen Angeboten Vorsicht geboten und bevor Sie Ihre Daten an das Unternehmen weitergeben, sollten Sie bei vermeintlichen Stellenangeboten, wie das hier angeführte etwas genauer nachfragen. Schon alleine um Ihre persönlichen Daten zu schützen.

Vor allem Inserate, die ein Ratespiel sind, sind mit Vorsicht zu genießen. In diesem Beispiel fehlen so ziemlich alle Angaben, die für eine passgenaue Bewerbung notwendig sind – von den gesetzlichen Vorgaben rede ich gar nicht. Nebenbei wundere ich mich bei solchen Inseraten dann immer, dass das Gejammere über unpassende Bewerbungen sehr groß ist.

Aber nun zurück zum Inserat. Ich habe Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer der Firma heraus gesucht und versucht mit dem Unternehmen auf zweierlei Weise Kontakt aufzunehmen. Erstens: per Mail. Ich schickte einfach ein kurzes Mail mit der Bitte um mehr Informationen über das Stellenangebot. Bisher bekam ich keine Antwort.

Zweitens: Ich rief dann in der Firma direkt an, verlangte den Besitzer, der jedoch angeblich nichts mit der Jobauswahl zu tun habe. Ich solle doch eine Bewerbung an die angeführte E-Mailadresse schicken. Ich bat meinen Gesprächspartner um Informationen zur ausgeschriebenen Stelle. Natürlich konnte mir der “einfache Mitarbeiter” auch nichts zu dem Job sagen, meinte jedoch, dass meine E-Mail sicher beantwortet werden würde.

Bliebe noch der Weg des “persönlichen Vorsprechens”. Doch nach zwei versuchten Kontaktaufnahmen, werde ich auf diesen Weg verzichten.

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